Automatenwirtschaft veröffentlicht Hygienekatalog zum Download

    Nach dem Corona-Lockdown wird die Lockerung der Maßnahmen Schritt für Schritt weiter vorangetrieben. Das betrifft auch die stationäre Glücksspielbranche des Landes. Damit die Betreiber hier möglichst ohne weitere Verzögerungen gut vorbereitet sind, hat die Automaten-Wirtschaftsverbände Info GmbH (AWI) jetzt einen Katalog mit Hygienemaßnahmen zur Verfügung gestellt. Dieser dient den Betreibern als Leitfaden und kann kostenlos heruntergeladen werden.

    Hilfe für die Wiedereröffnung

    Nach und nach nimmt die Glücksspielbranche in Deutschland wieder Fahrt auf. In immer mehr Bundesländern dürfen die Spielhallenbetreiber ihre Spielautomaten wieder in die Steckdosen stecken und die Gäste empfangen. Allerdings funktionier dies nur, wenn ein umfangreiches Hygienekonzept aufgestellt wird. Genau daran soll es natürlich nicht scheitern und so stellt die Automaten-Wirtschaftsverbände Info GmbH (AWI) als Servicegesellschaft des Industrieverbandes Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) einen Maßnahmenkatalog zur Verfügung gestellt. Dieser steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und soll den Betreibern ermöglichen, die Wiedereröffnung reibungslos voranzutreiben. Laut Verband ist der Ausdruck gleichzeitig auch ein wichtiger Hinweis für die Kunden, dass die betreffende Spielhalle geöffnet ist und die Gäste sicher spielen können.

    Angeboten wird der Katalog in fünf Sprachen und ganz verschiedenen Formaten. Insgesamt neun Punkte werden hier besprochen und dargelegt. Darunter verschiedene Hinweise, wie zum Beispiel der Hinweis auf den Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Metern. Zusätzlich dazu werden die Besucher aufgeklärt, dass die Gästeanzahl in der Spielhalle reduziert werden muss und eine Händedesinfektion regelmäßig durchgeführt werden sollte. Ebenso wird auf das Tragen von Schutzmasken und ein Zutrittsverbot für Personen mit Krankheitssymptomen hingewiesen.

    Information für Kunden genießt oberste Priorität

    Wie der Verband mitteilte, würde die Information der Kunden über die Hygienemaßnahmen höchste Priorität genießen. Zusätzlich dazu wird in den Spielhallen auch das Reinigungstempo erhöht. Die Geräte werden regelmäßig desinfiziert, zudem sollen die regulären Sichtschutzwände als Trennwände zum Einsatz kommen. Auf diesem Wege werden die Kunden vor einer Tröpfcheninfektion geschützt. Derartige Maßnahmen werden in zahlreichen Spielhallen in Deutschland bereits umgesetzt. Nach und nach können so immer mehr Betriebe in den einzelnen Bundesländern öffnen. Das Saarland war hier das erste Bundesland, in welchem die Spielautomaten von der Landesregierung wieder freigegeben wurden. Fast zeitgleich teilte auch das Bundesland Niedersachsen mit, dass wieder gespielt werden könne. In beiden Bundesländern sind die Spielhallen bereits seit dem 4. Mai wieder geöffnet. Für die Branche war dies letztendlich zu erwarten, wie zu vernehmen war. Immerhin teilten die Vertreter mehrfach mit, dass man in Spielhallen die erforderlichen Abstandsregelungen und weiteren Maßnahmen problemlos umsetzen könne.

    Die Branche machte zudem immer wieder darauf aufmerksam, dass das legale Glücksspiel in Deutschland eine wichtige soziale Verantwortung einnehme. Ein zu lange andauernder Lockdown könnte daher dafür sorgen, dass Spieler auf illegale und ungeschützte Angebote ausweichen, so die Branche.

    Entwicklungen erfreulich für die Branche

    Nur eine Woche nach dem Saarland und Niedersachsen entschied sich Nordrhein-Westfalen dazu, den Spielbetrieb in den Casinos wieder zu ermöglichen. Das freute wiederum besonders den Automaten-König Paul Gauselmann. Dessen Gauselmann Gruppe litt unter den europaweiten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus massiv. Mehr als 700 Spielstätten und Wettbüros waren geschlossen. Rund 95 Prozent der 14.000 Beschäftigten wurden in Kurzarbeit geschickt. Die Wiedereröffnung des Marktes bezeichnete der Automatenunternehmer daher als erfreuliche Nachricht für die gesamte Branche. Nun sei es allerdings wichtig, auch die anderen Bundesländer von diesem Weg zu überzeugen.

    Ein Appell, der ganz offensichtlich angekommen ist. In Hessen dürfen die Spieler ebenfalls schon seit dem 15. Mai wieder die Spielhallen besuchen. In Schleswig-Holstein und Sachsen wird ab dem 18. Mai wieder in den Spielhallen gespielt werden. Ebenfalls wieder geöffnet sind zudem die Spielbetriebe in Thüringen. Hier wird sogar schon seit dem 13. Mai wieder gespielt.

    Hauptstadt-Spieler brauchen noch Geduld

    Weniger erfreulich sind die Entwicklungen wiederum für die Spieler aus der Hauptstadt. Hier bleibt weiterhin erst einmal nur die Nutzung der Online Casinos. Die Spielhallen in Berlin werden laut Berliner Senat noch mindestens bis zum 5. Juni geschlossen bleiben. Ähnlich sieht es in Brandenburg aus. Auch hier herrscht noch keine Klarheit darüber, wann die Spielcasinos wieder ihre Türen öffnen dürfen. Angesichts der bisher eher stotternden Lockerungen ist auch in Brandenburg nicht vor Anfang Juni mit einer Wiedereröffnung zu rechnen. Fast alle ostdeutschen Bundesländer tun sich mit dem „Go“ für eine Wiedereröffnung also schwer. Einen weiteren Beleg dafür liefert das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Auch hier wurde noch kein genaues Datum festgelegt, es wird jedoch mit einer Wiedereröffnung Mitte Juni gerechnet. Das wiederum würde bedeuten, dass die Branche in Mecklenburg-Vorpommern noch rund einen Monat auf den Re-Start warten müsste. Eine Zeit, die für viele Betreiber noch einmal richtig unangenehm und fordernd werden könnte.

    Da sich zuletzt die Entwicklungen und Pläne jedoch mehrfach veränderten, sind die Daten keinesfalls in Stein gemeißelt. Ein wenig hoffen dürfen die Spieler in den betroffenen Bundesländern also noch.

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