Jeder hatte sich auf das neue Jahr gefreut, in der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie endlich der Vergangenheit angehört. Doch leider ist diese Hoffnung nicht eingetreten. Stattdessen gab es vor ein paar Wochen eine traurige Nachricht aus Las Vegas: Der Gründer von Las Vegas Sands – Sheldon Adelson – ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Robert Goldstein ist nun der neue CEO und hat bereits einige Informationen verlauten lassen, wie er den Glücksspielkonzern weiterführen möchte.
Goldstein mit ausreichend Erfahrung bei Las Vegas Sands
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Goldstein ist im Jahr 1995 bei Las Vegas Sands eingetreten und wurde im Jahr 2015 in den Vorstand befördert. Sein Tätigkeitsfeld umfasste den Spielbetrieb. Zudem war er für einige Jahre für die Casinos Venetian und Palazzo zuständig. Ferner wurde Goldstein vorübergehend als Vertretung von Sheldon Adelson eingesetzt, als dieser erkrankte. Somit konnte Goldstein etwas Erfahrung sammeln. Seine Vision lautet, das von Sheldon gegründete Unternehmen weiter voranzutreiben.
Der Job, den Goldstein bisher ausübte, wurde an Patrick Dumont vergeben. Dumont arbeitet seit 2010 in diesem Unternehmen. Dessen Job wiederum wurde an Randy Hyzak vergeben. Somit hat sich einiges beim Glücksspielkonzern Las Vegas Sands getan. Solange alle daran arbeiteten, die Ziele von Sheldon weiterzuführen, ist alles in Ordnung. Ob dem wirklich so sein wird, zeigt die nahe Zukunft. Auf jeden Fall möchte Goldstein in alle Märkte investieren und die Renditen für die Aktionäre erhöhen. Inwiefern sich das auf die Mitarbeiter und die Spieler auswirkt, kann noch nicht bewertet werden.
Die Pläne, die Sheldon hatte, werden die Fans von Las Vegas nicht begeistern. Bleibt nur zu hoffen, dass diese von Goldstein nicht verfolgt werden.
Sheldon hatte den Fokus auf Asien gelegt
Sheldon hatte das Unternehmen Sands im Jahr 1988 gegründet. Kurz zuvor hatte er das bereits vorhandene Sands Casino erworben. Dieses wurde 1996 abgerissen und durch das heute vorhandene Casino Venetian ersetzt.
Womöglich reichte Sheldon dieser Erfolg nicht, da er bereits seit Jahren daran beteiligt war, Macau zu dem zu machen, was es heute ist: Das größte Glücksspielzentrum der Welt. Und genau auf diese Location hat Sheldon noch vor ein paar Monaten seinen Fokus gelegt. Damals plante Sheldon, alle Casinos in Las Vegas zu verkaufen. Er hätte laut Nachrichtenmagazin Bloomberg sechs Milliarden US-Dollar für alle Casinos gefordert. Zugleich wollte er sich verstärkt in Macau und Singapur betätigen.
Zu dem damaligen Zeitpunkt konnten Experten diese Entscheidung nachvollziehen. Aufgrund der Corona-Pandemie kämpfte Las Vegas mit erheblichen Einbußen, während sich die Situation in Macau bereits entspannte. Derzeit leidet die USA immer noch sehr stark unter der Corona-Pandemie.
Hinzu kam, dass im letzten Jahr Sands in Macau 63 Prozent seiner gesamten Umsätze erwirtschaftete. In Singapur erwirtschaftete Sands immerhin noch 22 Prozent. Das verdeutlicht, dass der geringste Umsatz aus Las Vegas stammte. Aus dieser Perspektive war es definitiv nachvollziehbar, dass Sheldon seine Casinos in Las Vegas verkaufen wollte. Ob Goldstein diesen Weg weiter verfolgt, wurde noch nicht veröffentlicht. Erschwerend kommt hinzu, dass immer noch kein Käufer für die Casinos gefunden wurde.
So könnte es für Sands weitergehen
Solange es noch nicht feststeht, wo die Reise von Las Vegas Sands hingeht, werden die Spieler – sofern möglich – dieses Casino nutzen. Auf der anderen Seite könnte die Unsicherheit rund um das Unternehmen dazu führen, dass viele Spieler zu einem Online Casino abwandern. In der Regel bleiben diese in einer Hand und kein Spieler muss mit neuen Ideen zurechtkommen.
Ein weiterer Vorteil der Online Casinos liegt auf der Hand: Diese bieten alle beliebten Slots und Tischspiele an. Ein Casino vor Ort kann nicht so schnell auf neue Spiele reagieren wie dies ein Online Casino kann. Die Fusion von NetEnt und Evolution Gaming sorgt eigentlich dafür, dass in den USA alle beliebten Slots angeboten werden. Zudem ist ein Online Casino an 24 Stunden pro Tag erreichbar und bietet viele Boni und Promotions an. Wer diese Fakten beachtet, würde den Weggang Sands nicht wirklich bedauern.